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  1. Die Höhe des Stuhls wird eingestellt, indem dieser auf eine Höhe gebracht wird, bei der Ihre Füße den Boden nicht berühren können. Im Anschluss wird das Becken entspannt. Die Beine hängen locker vom Stuhl. Dann dehnen Sie sich kurz. Nunmehr wird die Höhe soweit verringert, dass die Füße fest und sicher auf dem Boden stehen. Es bildet sich ein Winkel von etwa 135 Grad in Hüft- und Kniegelenken.
  2. Der Patientenstuhl wird auf die korrekte Höhe gebracht, indem Ihre Arme einen 25-Grad-Winkel, horizontal gesehen, bilden. Dadurch haben Ihre und die Füße Ihrer Assistentin Platz unter dem Patientenstuhl. Ferner wird ein unangenehmes Nackenstrecken verhindert. Die Sicht in den Mund des Patienten wird verbessert.
  3. Nunmehr wird das Kinn eingezogen. Sie drehen die Augen nach unten und strecken Ihren Nacken. So lassen sich Verspannungen im Genick verhindern.
  4. Das Licht sollte aus derselben Richtung wie die eigene Blickrichtung einfallen. Auf diese Weise werden Schattenbildungen vermieden.
  5. Ihre Füße sollten Sie eher neben sich als davor positionieren, da so Ihre Hüfte nach vorne kippt. Ihr Rücken wird automatisch gestreckt.
  6. Das Fußpedal sollte immer in Fußnähe platziert werden. Sollten Sie sich danach strecken müssen, kann dies zu Problemen in Ihrer Hüfte und/oder in Ihrem Rücken führen. Das Fußpedal sollten Sie möglichst mit der Ferse bedienen.
  7. Lockere Kleidung z. B. weite Hosen oder Röcke ermöglichen eine freie Bewegung. Enge Röcke eignen sich nicht zum Tragen.
  8. Der Winkel Ihrer Körperhaltung sollte um den Kopf des Patienten herum variiert werden. Wenn es möglich ist, können Sie auch im Stehen arbeiten.


Wichtig!

Anfänglich kann das Sitzen auf dem Stuhl als unangenehm empfunden werden. Es können Schmerzen in Ihren Oberschenkeln, Rückenmuskeln und um die Sitzbeinhöcker herum auftreten. Diese Symptome ähneln einem Muskelkater, werden jedoch je nach Muskeltonus schnell abklingen, spätestens nach zwei bis drei Wochen. Dasselbe Phänomen ergibt sich bei intensivem Training oder beim Ausprobieren einer neuen Sportart. Haben Sie sich eingewöhnt, ist der Stuhl äußerst bequem und einfach zu händeln. Sie sollten nicht aufgeben!

  1. Die Höhe des  easySpinal lässt sich einstellen, indem der easySpinal mit dem Hebel so hoch gefahren wird, dass die Füße in der Luft hängen. Im Anschluss sollten Sie Ihr Becken entspannen. Die Hüften werden für eine Weile gelockert. Dann wird der easySpinal wieder etwas heruntergefahren. Am Ende müssen die Hacken fest den Boden berühren, sodass sich Hüftgelenk und Kniegelenk in einem ca. 135-Grad-Winkel befinden
  2. Zudem muss der Arbeitstisch auf die richtige Höhe gebracht werden. Die Höhe muss mit der der Ellenbogen übereinstimmen. Der Tisch wird in der Regel 10 bis 15 cm höher eingestellt als die traditionelle Tischhöhe.
  3. Der obere Rand des Bildschirmes ist auf Augenhöhe zu bringen.
  4. Der Tisch sollte beim Schreiben herabgesenkt werden. Auf diese Weise ist die Tastatur 2 bis 3 cm tiefer als die Ellen des Nutzers. Die Ellenbogen bilden eine gute Stütze beim Lesen, sodass hier der Tisch wieder nach oben gefahren wird.
  5. Es sollten möglichst lose, zur Arbeit geeignete Kleider (Hosen, lose Röcke) getragen werden. Ein enger Rock eignet sich nicht, um auf einem easySpinal zu sitzen.


  Hinweis vom "ergo4work"-TEAM!

Anfänglich besteht die Möglichkeit von Muskelkater bzw. Beschwerden an den Hüften, am Gesäß oder am unteren Rücken. Nach einigen Tagen verschwinden die Beschwerden. Dies ist abhängig vom Muskeltonus (ähnlich wie beim Trainingsanfang einer neuen Sportart). Nachdem die Gewöhnung an den
easySpinal stattgefunden hat, fühlt er sich sehr bequem an. Er ist leicht zu benutzen. Dafür ist es nötig, nicht zu früh aufzugeben, den Umgewöhnung braucht ihre Zeit!

Entgegen der Behauptung, man könne auf einem easySpinal nicht länger als ein paar Stunden am Stück sitzen, können Sie auf einem easySpinal beruhigt den ganzen Arbeitstag verbringen. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Bürostuhl ist Ihre Sitzposition physiologisch gesehen besser. Ihr Körpergewicht verteilt sich auf die Sitzbeinhöcker und Füße.

Bei einem einteiligen Sattelstuhl wird Druck auf den Genitalbereich ausgeübt, wobei die Nerven belastet werden. Hieraus resultiert eine unangenehme Sitzposition. Bei Männern drückt das Schambein die Hoden gegen die Vorderkante des Stuhles. Aus diesem Grund ist es fast unmöglich, die ganze Zeit eine aufrechte Sitzhaltung beizubehalten. Wird der Körper in eine aufrechte Sitzposition mit Hilfe der Rückenlehne gezwungen, wird weiterhin Druck auf die Genitalien ausgeübt. Die Folge ist ein runder Rücken durch das unangenehme Druckgefühl. Aus diesem Grund sollte man nicht den gesamten Tag auf einem einteiligen Sattelstuhl verbringen.

easySpinal ermöglicht das Arbeiten in aufrechter, gesunder Haltung ohne Genitaldruck den ganzen Tag über. Das Körpergewicht lagert hauptsächlich auf den Sitzbeinhöckern. Das Becken befindet sich in neutraler, leicht nach vorne gekippter Position, wodurch die natürliche S-Form der Wirbelsäule beibehalten wird. Der gesamte Rücken ist entspannter. Die Position gleicht der beim Stehen. Eine Rückenlehne wird nicht benötigt, da keine Muskelkraft aufgewendet werden muss, um die Haltung beizubehalten. Der Blutkreislauf zu den unteren Extremitäten bleibt bestehen. Die Wirbel werden nicht an die Bandscheiben gedrückt. Der zweigeteilte Sitz trägt zur Kühlung bei, man schwitzt weniger und das Infektionsrisiko wird reduziert.

Dennoch sollte die Sitzposition öfter gewechselt und Pausen gemacht werden. Dazu strecken und bücken Sie sich. Zwischendurch können sie stehend weiterarbeiten. Um so mehr Sie sich im Laufe des Tages bewegen desto besser. Die dynamischen easySpinal-Jazz und easySpinal-Nature Stühle sorgen für Bewegung im Rücken, auch dann, wenn Sie unbedingt sitzen müssen.

Das Sitzen in einem physiologisch ergonomischen Stuhl hat stark positive Auswirkungen auf unseren Körper. Diese unterscheiden sich jedoch deutlich vom herkömmlichen Sitzen und betreffen den gesamten Körper: Es werden alle großen Gewebegruppen und Körperteile beeinflusst. Ein Wechsel ist für den Nutzer fast ausnahmslos die gesündere Alternative. Der Stoffwechsel wird deutlich weniger behindert als beim normalen Sitzen. Denn Ziel der Ergonomie ist die minimale Behinderung des Stoffwechsels und das Beseitigen von Gesundheitsrisiken.

Zudem sind positive Wirkungen für die Wirbelsäule des Unterrückens bis hin zu den Nackenwirbeln zu erkennen. Die Sitzhaltung hat sowohl Einfluss auf die Haltung als auch auf die Blutzirkulation in den Beinen, die Gelenke sowie auf den Genitalbereich. Ferner werden die Beckenmuskeln, die Funktion des Darms und der Atmungsorgane und die Blutzirkulation im Kopf beeinflusst. Im letzteren Fall wird die Belebung des Gehirns und der Augen gefördert.

Der Stuhl erlaubt Bewegungen. So ist es möglich, mit dem Stuhl zu rollen, vom Stuhl aus nach Sachen zu greifen und sich mit dem Sitz zu neigen. Dies aktiviert die Vitalfunktionen. Auf diese Weise wird die Produktivität gefördert und die Aktivität gesteigert.

Versuchen Menschen, ihre Sitzgewohnheiten zu verbessern, setzen sie sich – bewusst oder unbewusst – mit der richtigen Haltung und Sitzposition und damit auch mit der Blutzirkulation, Verspannungen, der Gesundheit des Rückens und den Stoffwechsel auseinander. Nachfolgend sollen die positiven Veränderungen durch das Sitzen auf unserem Gesundheitsstuhl betrachtet werden.

Blutzirkulation | Gesundheit des Rückens | Rückenprobleme und Reflexbeschwerden | Kopfbereich und Atmung | Probleme mit Schultern und der Maushand | Bauch, Darmtrakt und Organe des unteren Hüftbereiches | Beckenbodenmuskeln | Genitalbereich | Knie- und Beckengelenke | Ästhetische Faktoren | Gesteigerte Beweglichkeit, Alternative zum Stehen

Blutzirkulation

Die Empfindlichkeit der Blutzirkulation lässt sich testen. Dazu kann man die Vene auf dem Handrücken mit einem Finger leicht eindrücken. Hierdurch wird deutlich, wie das Gewicht unseres Oberkörpers auf die Muskeln und andere Weichteile im Becken den Blutkreislauf des Organismus beeinflusst. Zudem wird dieser Druck von früh bis spät aufrecht erhalten.

Dieser Druck auf die Hüftgegend wird beim Sitzen auf einem von unseren Stühlen deutlich verringert. Der Winkel der Glieder wird vergrößert und die Muskelfunktion aktiviert. Dadurch werden die Blutzirkulation und die Funktion des Lymphsystems angeregt, was sich vor allem auf die Bereiche am stärksten auswirkt, auf die ein gewöhnlicher Bürostuhl den meisten Druck ausübt. Dazu gehören zum Beispiel der Rücken, die Oberschenkel, das Gesäß und der Genitalbereich. Ferner verbessert sich die Blutzirkulation in typischen Spannungsbereichen wie im oberen Rücken.

Die reitähnliche Sitzhaltung hat ebenfalls positiven Einfluss auf die unteren Extremitäten. Die Winkel in Hüfte und Knien vergrößern sich und die unteren Extremitäten lassen sich dadurch besser verwenden. Es ist bekannt, dass die Gesäßknochen einen Großteil des Körpergewichts tragen. Bei unserem Stuhl wird der Druck auf das Gesäß und die Oberschenkel verringert. Beispielsweise wird der große Gesäßmuskel völlig vom Sitzdruck befreit.

Für einen optimalen Sitz eignen sich weite Hosen und druckfreie Unterwäsche. Die Blutzirkulation wird sogar noch verbessert, wenn man lockere Kleidung und überhaupt keine Unterwäsche trägt.

Gesundheit des Rückens

Ihr Rücken befindet sich beinahe automatisch in einer gesunden Standhaltung, wenn Sie auf einem unserer Stühle sitzen und die Hüfte aufrecht steht. Die Oberschenkel haben, aus der Waagerechten betrachtet, einen ca. 45 Grad-Winkel nach unten und stehen zueinander in einem ca. 90 Grad-Winkel. Bei dieser Sitzposition befinden sich die Lendenwirbel in ihrer natürlichen Position. Der untere Rücken weist die korrekte natürliche Lendenkrümmung auf.

Belastungsveränderungen des unteren Rückens werden vermindert und typische Schmerzen im Unterrücken und in den Bandscheiben verringert. Zudem verbessert sich die Blutzirkulation im unteren Rücken. Dies ist auf die verbesserte Haltung zurückzuführen, da die Spannung der Muskeln abnimmt. Zusätzlich werden die Rückenmuskeln aktiviert.

Die Bandscheiben und Gelenkbänder verfügen über fast gar keine eigene Blutzirkulation. Auch die Wirbel weisen nur eine schwache Zirkulation auf. Aus diesem Grund muss die allgemeine Blutzirkulation im gesamten Bereich aufrecht erhalten werden. Auf diese Weise wird der untere Rücken ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Die Schlackstoffe werden ausgeschwemmt. Dieser Mechanismus funktioniert nur bei einem beweglichen und gut positionierten Rücken.

Der Stuhl fördert mühelos und natürlich eine gute Rücken- und Körperhaltung. Die Muskeln des unteren Rückens werden bei Bewegungen des Oberkörpers fitnessartig bewegt. Wird nach etwas gegriffen, rollt der Stuhl mit. Dies erfolgt mühelos und risikofrei, da die Füße stützend auf dem Boden stehen. Auch beim Greifen bewahrt der Rücken aufgrund der stützenden Füße eine gute Haltung. Der gesamte Rücken zeigt durch eine korrekte Haltung des unteren Rückens und die effiziente Verwendung der Muskeln eine verbesserte Haltung auf. Zudem reduzieren sich auf Skoliose zurückzuführende Beschwerden oder verschwinden gänzlich.

Die Belastung des unteren Rückens wird reduziert, wodurch auch den auf den Ischiasnerv bezogene Schmerzen begegnet werden kann. Aufgrund des Aufeinanderpressens der Bandscheiben wird der Nervenkanal verengt, was den Ischiasnerv reizt und zu Schmerzen führt. Auch Belastungen des unteren Rückens in Kombination mit auftretenden Knochenveränderungen verengen den Nervenkanal.

Für Frauen mit großen Brüsten ist das Sitzen auf unseren Stühlen sehr vorteilhaft, da das Gewicht der Arme, Schultern und Brüste auf das Brustgerüst (Brustbein, Wirbelsäule, Rippen) übertragen wird. Eine Anspannung der Schultermuskulatur wird verhindert. Schulterverspannungen, die durch das Gewicht der Brüste hervorgerufen werden, werden auf diese Weise vermieden.

Rückenprobleme und Reflexbeschwerden

Störungen der Wirbelsäule stehen laut der traditionellen chinesischen Medizin sowie der traditionellen westlichen Osteopathie und Chiropraxis oft in Wechselwirkung mit den Funktionen der inneren Organe. Diese Erkenntnis führt dazu, ausgeglichen und gut auf einem unserer Stühle zu sitzen. Es lassen sich Muskelverspannungen vermeiden oder Wirbelabstände reduzieren.

Kopfbereich und Atmung  

Ferner ist im Lauf der Zeit eine Reduzierung der Spannungen im Halsbereich festzustellen, wodurch die Stimmbildung verbessert wird. Der Grund dafür ist, dass die Spannung der stimmbildenden Organe nachlässt. Ferner ist eine Verbesserung der Blutzirkulation im Kopfbereich festzustellen. Dadurch nehmen Kopfschmerzen und Ermüdungserscheinungen der Augen ab.

Ferner ergibt sich eine verbesserte Sauerstoffaufnahme sowie eine Abnahme der Steifheit und Wirbelverklemmungen im Brustbein und Oberrücken. Die Atmungsmechanismen arbeiten effizienter durch die verringerte Muskelspannung und die bessere Haltung. Der Brustkorb weitet sich stärker. Zudem wird die Atmung tiefer. Gleichzeitig erhöht sich die Sauerstoffmenge im Körper, was der Müdigkeit entgegenwirkt.

 

Probleme mit Schultern und der Maushand

Im Bereich der Schultern und des Halses reduziert sich durch die bessere Haltung der Druck auf Halswirbel, Wirbelsäule und Schultern. Die Schultern können auf dem Brustgerüst ruhen. Diese Wirkung wird durch die auf dem Tisch angebrachten gepolsterten Ellbogenstützen, die sich nahe am Körper befinden, verbessert.
Viele kennen das Problem der Maushand, das durch einen falschen spitzen Winkel des Handgelenks, sich wiederholende Bewegungen und Muskelspannungen im Arm in Kombination mit dem Druck auf die Nerven im Schulterbereich ausgelöst wird. Diese Beschwerden sowie Muskelspannungen im Nacken-Schulterbereich lassen sich durch die richtige Haltung der Schultern und eine natürliche Haltung des Oberkörpers beheben.
In Berufen, in denen der zwischen der Körpermitte und dem Oberarm geformte Winkel größer als 30 Grad ist, treten oftmals Probleme mit den Schultergelenken auf. Dazu gehören beispielsweise Zahnärzte. Dieser Entwicklung kann vorgebeugt werden, indem man auf einem Sattelstuhl in der korrekten Position sitzt. Hier ist der entsprechende Winkel meist kleiner als 30 Grad.


Bauch, Darmtrakt und Organe des unteren Hüftbereiches

Der Druck auf den Magen-Darm-Bereich wird durch eine verbesserte Haltung des Oberkörpers verringert. Der Bauch wird nicht mehr zwischen der Hüfte und dem Brustkorb eingeengt. Zudem werden die Muskeln des Zwerchfells und der Körpermitte aktiviert, was unterstützend auf die Darmfunktion, die Durchflusszeit der Darmmasse und die Nahrungsverdauung wirkt. Problematisch ist ein Sattelstuhl ohne Mittelspalte. Dieser kann indirekt gegen den Anus und das Rektum drücken. Das wiederum verlangsamt oder verzögert den Darmentleerungsreflex.

Bei einem easySpinal wird der Druck auf die untere Hüfte reduziert. Das trägt zu einem besser funktionierenden und gesünderen Darm bei. Beim Sitzen wird durch die Beckenöffnung kein innerer Druck aufgebaut. Das steigert das Wohlbefinden der inneren Organe des Beckens. Es zeigt sich, dass ausgedehntes Sitzen auf einem herkömmlichen Stuhl diese Aspekte verschlechtert. Auf den Bereich des Beckenbodens konzentrieren sich beinahe 40 Prozent der auftretenden Krebsarten.

Beckenbodenmuskeln

Beim Reiten auf einem Pferd werden Druckstöße auf die Beckenbodenmuskulatur ausgelöst, was zunächst als unkomfortabel angesehen wird. Durch das Sitzen auf einem unserer Stühle werden diese aktiviert, da laut EMG-Messungen das Greifen von einem Gesundheitsstuhl aus z. B. zu unteren Regalen oder zum Drucker eine gute Fitnessübung für die Beckenbodenmuskulatur darstellt. Dieser Prozess kann gezielt genutzt und durch andere Beckenbodenmuskulaturübungen ergänzt werden. Die körpereigenen Fitnessgeräte können beim Sitzen in einem unserer Stühle effizient zum Training der Beckenbodenmuskulatur herangezogen werden.


Genitalbereich

Mittlerweile leiden fast 50 % der Erwachsenen in Europa zeitweise unter einer physisch bedingten Störung der Genitalien. Die Zahl steigt schnell. Häufig sitzen wir auf unseren Genitalien. Das wirkt sich stark auf unseren Blutkreislauf und die Nervenfunktionen aus.

Bei Männern ist eine Sitzposition mit einem nach hinten geneigten Becken zu beobachten, um das Druckgefühl auf die Peniswurzel zu verringern. Dies ist eine unbewusste Ausweichmethode. Es findet eine Verlagerung auf das Schambein statt, wo sich die Nerven und Blutgefäße befinden. Bei einem easySpinal liegt ein geringerer Druck als bei normalen Sattelstühlen oder herkömmlichen Stühlen vor, wodurch der zu den Genitalien verlaufende Schamnerv weniger belastet wird.

Oftmals spannen beim gewöhnlichen Sitzen die Hosen um die Hüften. Dadurch liegen die männlichen Hoden zu eng am warmen Körper. Zu erwähnen ist, dass die Spermienqualität und -produktion empfindlich auf Temperaturanstiege reagieren. Durch das Sitzen in einem der Gesundheitsstühle wird die Hodentemperatur auf den Normalwert (33° C) gesenkt. Bei einem normalen Stuhl steigt die Temperatur wiederum oft auf die Körpertemperatur, also ca. 37° C, an.

Viele Frauen beschreiben das Sitzen auf einem Sattelstuhl ohne Mittelspalte in Bezug auf die Geschlechtsorgane als unbequem, was auf das Pressen der Nerven und Blutgefäße zwischen Stuhl und Schambein zurückzuführen ist. Der Druck geht mit einer geschwächten Blutzirkulation einher. Das stellt wiederum ein Gesundheitsrisiko dar. Durch enge Kleidung, langes Sitzen und z. B. die Verwendung von Slipeinlagen erhöht sich das Infektionsrisiko weiblicher Genitalien. Beim Sitzen auf einem Sattelstuhl mit Mittelspalte wird weniger geschwitzt, was die Situation verbessert.

Bei unserem Stuhl neigen sowohl Männer als auch Frauen ihre Hüfte nach vorne. Es entsteht kein unbehagliches Gefühl. Auf diese Weise kann die natürliche Lendenkrümmung und ein sicherer Winkel zwischen Oberschenkel und Oberkörper beibehalten werden.

Die Mittelspalte verhindert einen Druckaufbau. Dies trifft auch für das Becken und den darin enthaltenen Organen zu. Die Blase, die Eierstöcke, der Uterus, die Vagina, die Prostata und das Rektum sind beim herkömmlichen Sitzen einem inneren Druckfeld ausgesetzt. Dies führt zu einer zusätzlichen Belastung. Diese wirkt dem Wohlbefinden dieser Organe entgegen.

In Studien über das Radfahren wurde sich mit dem Wohlbefinden des Beckens befasst. Viel trainierende männliche Radfahrer haben mit einem beträchtlichen Risiko für die Genitalgesundheit zu kämpfen wie Impotenz und Vermehrung von Hodenkrebs. Auch Nutzer von einteiligen Sattelstühlen sind diesem Risiko ausgesetzt.

Selbst bei Frauen haben Untersuchungen gezeigt, dass Radfahren die Nerven der äußeren Geschlechtsorgane schädigen kann. Das führt wiederum zu einer Schwächung der Sensibilität dieses Bereiches. Ähnliche Symptome können bei Reiterinnen und Nutzerinnen einteiliger Sattelstühle auftreten.

Knie- und Beckengelenke

Bei herkömmlichen Stühlen bildet sich zwischen Mittelkörper und Oberschenkel sowie in den Knien ein Winkel von ca. 90 Grad. Ein solcher spitzer Winkel führt zu Spannungen in den Sehnen und Gelenkbändern im Kniebereich. Die Folge sind Stoffwechselstörungen der Knie- und Hüftgelenke. Bei unserem Stuhl verändert sich der Winkel. Dieser beträgt in den Knien und der Hüfte 135 Grad. Dadurch wird der Stoffwechsel der Gelenke verbessert. Das Risiko von Gelenkerkrankungen wird zudem gesenkt. Der gesunde Stuhl ist dadurch höher als ein normaler Stuhl. Dies führt dazu, dass die auf die Knie auftreffende Belastung beim Aufstehen verringert wird.

Ästhetische Faktoren

Das richtige Sitzen verbessert nicht nur die Gesundheit, sondern auch das äußere Erscheinungsbild. Anschwellungen und die Bildung von Cellulitis und Krampfadern werden durch eine verstärkte Blutzirkulation in den Beinen reduziert. Daraus resultiert ein strammer Oberkörper. Die Schultern werden zurückgezogen. Zudem stehen Hals und Kopf aufrecht. Insgesamt führt eine gute Haltung zu einem aufrechten Oberkörper und einer verbesserten Brusthaltung.

Jahrelanges Sitzen führt dazu, dass die Gesäßmuskeln unter dem Körpergewicht verflachen. Dem kann durch ein Sitzen auf dem Gesundheitsstuhl vorgebeugt werden. Sie bewahren sich länger ihre runde Form.

Gesteigerte Beweglichkeit, Alternative zum Stehen

Viele Arbeiten lassen sich im Stehen verrichten. Der gesunde Stuhl trägt dazu bei, das Stehen durch ergonomisches Sitzen zu ersetzen, da man sich beim Sitzen beinahe auf gleicher Höhe mit dem stehenden Kunden befindet. Der Unterrücken ermüdet nicht mehr so leicht und die Blutzirkulation in den Beinen verbessert sich. Dies hat positive Auswirkungen auf den Service und die Fehlerquote.

Durch den mit Rädern ausgestatteten easySpinal kann man sich leicht von einem Platz zum anderen bewegen. Hierzu müssen nur die Füße leicht bewegt werden. Wiederholtes Aufstehen gestaltet sich deutlich einfacher als von einem herkömmlichen Stuhl.

Ihre gesundheitliche Vorteile:

  • aufrechte, ergonomische Sitzhaltung
  • keine Verspannungen oder Schmerzen im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich
  • ungestörter Lymph- und Blutkreislauf
  • keine schädliche Druckbelastung auf dem Genitalbereich
  • Bandscheiben werden entlastet
  • chronischen Rückenbeschwerden wird vorgebeugt
  • Atmung und Sauerstoffgehalt im ganzen Körper verbessern sich
  • Beweglichkeit der Wirbelsäule verbessert sich
  • Entlasstung der Hüft- und Kniegelenke


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Das Sitzen sollte möglichst wenig die natürlichen Lebensfunktionen des Menschen stören. Daher ist auf ein ausgeglichenes Sitzen zu achten. Das bedarf der richtigen Stellung der Hüfte (vertikal). In diesem Fall wird es durch die Gesäßknochen, nicht durch die Weichteile (z. B. Muskeln, Blutgefäße, Nerven, Haut, Gelenkbänder, Fett, Bändergewebe) gestützt. Auf diese Weise nimmt der Rücken eine gute Haltung an. Die freie Beweglichkeit der Glieder sowie des Rückens wird gefördert.

Langes Sitzen hat Auswirkungen auf den Körper. Es treten Störfaktoren auf, die sich jedoch reduzieren lassen. Dafür sollte der Sitz wie folgt angepasst werden:

  • Der Oberkörper ist frei und befindet sich in einer guten Haltung. Zudem bleibt er ohne Stütze spannungslos.
  • Die oberen und unteren Extremitäten können sich frei bewegen. Man kann leicht nach etwas greifen oder mit dem Stuhl rollen.
  • Die Oberschenkel bilden von der Waagerechten aus einen ca. 45 Grad-Winkel nach unten. Die Hüfte steht aufrecht.
  • Die Sitzposition wird von den Knochen des Fußblattes, der Hüfte und des Ellbogens gestützt. Der Stuhl darf nicht auf den Genitalbereich drücken.

richtige sitzposition

Ferner lässt sich unbequemes Sitzen verringern, indem man beim Telefonieren Bluetooth-Kopfhörer verwendet. Dadurch kann man während des Telefonierens gehen oder sich dehnen. Besteht die Möglichkeit, sollte ein Teil der Arbeit im Stehen verrichtet werden. Ein schaukelnder Sitz hilft dabei, die Muskeln im unteren Rücken und in der Hüfte zu aktivieren.

Ein easySpinal mit korrekt eingestellter Höhe trägt dazu bei, dass weniger Beschwerden durch das Sitzen auftreten.